Somatisierung innerer Konflikte
Psychosomatik verstehen

Psychosomatik verstehen

Was Psychosomatik überhaupt ist und wie es zu psychosomatischen Beschwerden durch Somatisierung kommt.

Psychosomatik ist für viele immer noch ein Rätsel. Psychosomatische Abläufe im Zusammenhang ungelöster innerer Konflikte, die sich unter diesen Umständen unbewusst auf den Gesamtorganismus Mensch - meist körperlich - auswirken, sind für die Betroffenen oft nicht ersichtlich. Was Psychosomatik ist und wie es zur Somatisierung kommt, erfahren Sie jetzt hier.

 

Somatisierung - Vom inneren Konflikt zum körperlichen Symptom

Stresssituationen, ungelöste innere Konflikte und Probleme gehen an dem Menschen nicht spurlos vorbei. Weil er ein komplexes Lebewesen ist, laufen in seinem Inneren verschiedenste unbewusste Vorgänge ab. Durch Ängste, Vergangenheitserfahrungen wie z.B. traumatische Erlebnisse und andere konfliktbedingte Stresssituationen können die inneren natürlichen psychischen Abläufe, die zur Entwicklung eines Menschen gehören, verändern bzw. ins Stocken geraten. Weil ein junger Mensch in seiner seelischen Entwicklungsphase oft keinen Ausweg aus seinem Konflikt findet, baut er zum Schutz Blockaden auf. Diese Blockaden sind im Erwachsenenalter verfestigt und wirken unbewusst weiter. Somit werden die belastenden Konflikte aus den Vergangenheitserfahrungen weiterhin ferngehalten. Der Mensch hat gelernt, seinen seelischen Schmerz zu verdrängen. Durch immer wiederkehrende Konfrontationen zeigen sich diese Blockaden, für den Betroffenen unbewusst, durch Abwehrhaltung sowohl nach außen als auch nach innen. Weil mit zunehmendem Alter der Druck zur Konfliktlösung ansteigt, die gewohnte Abwehr aber aufrecht erhalten wird, baut sich eine innere Spannung auf. Die innere Konflikt-Spannung greift über das vegetative Nervensystem und das Hormonsystem auf die Funktionen des Körpers und die einzelnen Organen zu. Sie zeigt sich jetzt auf der körperlichen Ebene und wird in Form von Schmerzen und Funktionseinschränkungen erlebt.

Jetzt hat der Mensch ein spürbar körperliches Problem, das seine Aufmerksamkeit fordert. Und weil dieser Zusammenhang für den Betroffenen nicht nachvollziehbar ist, wird immer wieder versucht, diese Beschwerden rein körperlich, dann oft ohne Erfolg, zu behandeln. Die Seele (Psyche) hat einen Weg gefunden, über den Körper (Soma) auf sich aufmerksam zu machen. Das ist Psychosomatik.

 

Im heutigem Sprachgebrauch bedeutet Psyche:

Die Gesamtheit bewusster und unbewusster Vorgänge so wie die geistigen und intellektuellen Funktionen. Also, wie das Bewusstsein mit dem Unterbewusstsein zusammenarbeitet.

Psychosomatischer Verlauf
Stufenablauf verdrängter Konflikte

Psychosomatik - Entwicklung

  1. Stresserfahrung
  2. Unfähigkeit zur Konfliktlösung - nicht dagegen ankommen
  3. Entscheidung einer Ersatzlösung (Typbedingt)
    • Szenarische Entladung
    • Anpassung / Rückzug
  4. Absinken des Konflikts ins Unterbewusstsein
  5. Strategieentwicklung zur Konfliktvermeidung
    • Finden von Ersatzbefriedigungen
  6. Festsetzung des Konflikts im Unterbewusstsein
  7. Bildung von Komplexen (Hemmungen, Ängste, Selbstzweifel, Wut)
  8. Unbewusste Konfrontation mit Stresserfahrung der Vergangenheit
    • Anziehen ähnlicher Situationen aus der Stresserfahrung
    • Projektion (subjektive Wahrnehmung u. Zuordnung der Vergangenheitserlebnisse auf gegenwärtige Situationen)
    • Abwehrhaltung, Leugnen und Überreaktion
    • Entstehung von Neu-Konflikten aufgrund der Überreaktion
    • Unbewusste Konfliktvermeidung
    • Wiederkehrende Verhaltensmuster
  9. Konfliktdruck sucht Weg nach außen (Psychosomatik)
    • Körperliche Symptome (Somatisierung)
    • Szenarische Nutzung zum Druckabbau
    • Punkt 7, 8 und 9 bilden bis zu ihrer Auflösung häufig einen zusammenhängenden Komplex
  10. Gefahr von Organschädigungen

Sofern die eigentlichen Konflikte erkannt werden, können durch Konfliktlösungen auch die psychosomatischen Beschwerden gemindert werden, vorausgesetzt, es liegen noch keine Organschäden vor.

Somatisierung
Symptome und Beschwerden

Wie zeigen sich psychosomatische Symptome und Beschwerden?

Psychosomatische Symptome sind sehr unterschiedlich und sind von Mensch zu Mensch verschieden - also individuell. So kann man sagen, dass die psychosomatischen Symptome aus den gestörten Funktionen einzelner Organsysteme hervorgehen.

Symptome und Beschwerden

Allgemein zeigen sich psychosomatische Beschwerden anfänglich unspezifisch, z.B.:

Im weiteren Verlauf kommt es zu spezifischeren Funktionseinschränkungen mit deutlicheren psychosomatischen Symptomen bzw. Erkrankungen, wie:

Holy Seven:

Weitere psychosomatische Erkrankungen und Symptome

Bitte beachten Sie, dass einige dieser Symptome auch auf schwerwiegende Erkrankungen hinweisen können. Bitte setzen Sie sich zur eindeutigen Abklärung mit Ihrem Arzt in Verbindung, um einen evtl. Notfall auszuschließen.

 

Merke:

Psychosomatische Beschwerden können funktionell

  • Verdauungssystem
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Nervensystem
  • Immunsystem
  • Hormonsystem
  • Stoffwechselsystem
  • Lymphatisches System
  • Blut und Blutbildung
  • Sinnesorgane
  • Nieren und Harnableitende Organe

betreffen.

Oft werden psychosomatische Symptome von einem ungesunden Verhalten begleitet.

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